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02.08.2011

VEM

"Zeichen an der Wand" auf der Hardt

Das Völkerkundemuseum hat die Sonderausstellung »Zeichen an der Wand – Von den Felsbildern Namibias zu Graffiti in Wuppertal« wegen durchweg positiver Resonanz und zahlreicher Nachfragen noch bis 16. September verlängert. Der Wuppertaler Graffiti-Künstler Martin Heuwold (bekannt unter dem Namen Megx) stiftete, als Ergänzung zu den Vitrinen mit vielen Informationen zum Thema Graffiti, ein großformatiges Bild, das für ein Straßenkinderprojekt der VEM verkauft wird. Die Wuppertaler  Künstler Eberhard Kranemann und Tatjana Stroganova fügten Fotografien von Graffitis in Wuppertal und Soundelemente zu einer eindrucksvollen Präsentation zusammen. Den Titel der Ausstellung haben Sprayer aus der Wuppertaler Szene großformatig auf eine Wand im Museum angebracht.

Im Völkerkundemuseum der Archiv- und Museumsstiftung der VEM sind seit Mitte Mai jahrtausende alte Felsbilder in Namibia und Graffiti in Wuppertal ausgestellt. Neben den Kunstwerken geben Fotos, Exponate und Texte Hinweise auf Entstehung und Hintergründe einer Ausdrucksform, die die Menschen heute überall im öffentlichen Raum der Städte umgibt.

Eintritt 2,50 Euro; Kinder bis 14 Jahre frei; auch montags geöffnet.

Ansprechpartner für die Ausstellung ist Christoph Schwab, Kurator des Völkerkundemuseums, Telefon (0202) 890 04 -841.

Die Archiv- und Museumsstiftung der VEM wurde 1998 gegründet und versteht sich als Gedächtnis und Öffentlichkeitsorgan der VEM. Sie bewahrt, dokumentiert und veröffentlicht die historischen Bestände der VEM und ihrer Vorgängerorganisationen, der Rheinischen Missionsgesellschaft und der Bethel Mission. Mit der Gremienstruktur und der Besetzung im Vorstand setzt die Stiftung ein deutliches Zeichen in ihrer Verbundenheit zur Stifterin, der Vereinten Evangelischen Mission.

Die Vereinte Evangelische Mission ist eine internationale Gemeinschaft von 34 Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die VEM verfolgt traditionell und konsequent ein ganzheitliches Missionsverständnis. Zur Verkündigung des Evangeliums gehört auch, die Lebensumstände notleidender Menschen zu verbessern und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.

text: vem-pressestelle/ör-wj

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