04.08.2011
Trauer um P. Meisenberg
"Er bleibt uns ein Vorbild"

Pfr. Dr. Paul Meisenberg (1934-2011)
Superintendentin Ilka Federschmidt hat in einem Kondolenzschreiben den katholischen Geschwistern in der Pfarrgemeinde St. Christophorus, im Katholikenrat und in Wuppertal die Trauer der evangelischen Christinnen und Christen in Wuppertal über den Tod von Pfarrer Dr. Paul Meisenberg übermittelt.
Die gelebte Ökumene zwischen evangelischen und katholischen Christen in Wuppertal sei prägend mit seiner Person verbunden, schreibt die Superintendentin. "Wie kaum ein anderer hat er sich im theologischen Diskurs wie in der persönlichen Begegnung mit Herz und Verstand um die Ökumene bemüht und sie zu seiner Leidenschaft gemacht. Da schlug spürbar sein Herz, das war seine Mission, und damit bleibt er uns ein Vorbild, die ökumenische Verständigung auch durch wechselhafte Zeiten zu suchen und ihr viel zuzutrauen.
Mit ihm verlieren die Christen in Wuppertal jemanden, der den Horizont seines Glaubens und seiner Theologie weit steckte und die Gemeinschaft zwischen den Konfessionen ganz im Sinne des Jesus-Wortes suchte: „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18, 20)"
Die Evangelische Kirche in Wuppertal sei Gott dankbar für das Wirken von Paul Meisenberg zur Stärkung eines weiten ökumenischen Denkens und einer gelebten ökumenischen Verbindung, betonte die Superintendentin weiter. " Wir befehlen Paul Meisenberg Gottes Gnade an und sind in Gedanken bei seinen Angehörigen, bei seiner Gemeinde und all denen, die um ihn trauern, und wünschen ihnen, dass der Gott allen Trostes ihnen zur Seite steht. Uns miteinander wünschen wir, dass wir im Sinne des Verstorbenen an der ökumenischen Gemeinschaft festhalten und sie leben. Dazu gebe uns Gott seinen Geist."
text: öffentlichkeitsreferat-wj
foto: andreas fischer
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