• startklar
  • burgholz
  • Banner Kirchenkreisinfo
  • Gottesdienste
  • Banner Kircheneintrittsstelle
  • Kirchenmusikkalender
  • Kirche im Radio
  • Diakonie wuppertal
  • Projekt Jugendkirche
  • Kirchenenergie
  • Wuppertaler Kreuzweg
  • Wuppertours

Unsere Partner

  • GESA gemeinnützige Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung mbH
  • unikat Werbeagentur GmbH Wuppertal
  • www.ev-altenhilfe.de
  • www.wichernhaus-wtal.de

Wussten Sie schon...

Datenautobahn mit Baustellen

Der erste Schritt ist geschafft: Wir sind umgezogen! Noch ist nicht alles fertig - aber wir arbeiten dran!

Mehr...

Wussten Sie schon...

Die Macht der Bilder

Bildersturm: Manche Bilder werden richtig scharf, wenn man sie direkt mit dem Cursor anklickt.
Probieren sie es links: Toll - woll?!
Aber: Das klappt nicht bei allen Bildern...nur wenn wir wollen!


Wussten Sie schon...

Fotoalbum wird zur Diashow

Wenn Sie in unseren Fotoalben bei flikr oben rechts auf den Button "Diashow" klicken, blättert das Album ganz von alleine um.

Alle Fotoalben des Öffentlichkeitsreferats

20.12.2011

Ökumenisches

Ohrfeige und Umarmung

EKD-Ratsvorsitzender sieht Ohrfeige und Umarmung im Verhältnis zu Rom - Bischof Zollitsch lädt Katholiken zur Neuentdeckung Luthers ein

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat den Deutschlandbesuch von Papst Benedikts XVI. kritisiert. Der Papst habe den EKD-Vertretern im September in Erfurt erklärt, über den Glauben werde nicht verhandelt und ökumenische Gastgeschenke gebe es nicht, sagte Schneider in einem Interview der „Berliner Zeitung“ und der „Frankfurter Rundschau“ (Montagsausgaben).

„Ich fand beides unfreundlich, unpassend und völlig an uns Protestanten vorbei gesprochen.“ Schneider fügte hinzu: „Denn wir wollen ja gar nicht verhandeln, wir brauchen auch keine Gastgeschenke.“ Für die Protestanten gibt es nach seinen Worten im Verhältnis zum Vatikan zugleich die Umarmung und die Ohrfeige. Schneider: „Ich für meinen Teil werde aber nicht sagen: Die Umarmung will ich nicht, solange du mich ohrfeigst. Sondern ich sage: Die Umarmung erlaubt es mir, auf dich zuzugehen. Und die Ohrfeigen will ich nicht - darüber müssen wir reden.“

Dennoch sei das Treffen mit dem Papst besser gewesen als sein Ruf. „Und bei mir bleibt im Gedächtnis, wie sehr der Papst die Grundfrage der Reformation nach Gott gewürdigt hat“, betonte Schneider, der 24 Millionen Protestanten in Deutschland repräsentiert und als Präses der rheinischen Kirche vorsteht.

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, lädt die Katholiken ein, den Kirchenreformator Martin Luther (1483-1546) neu zu sehen. Das 500-jährige Jubiläum der Reformation 2017 biete auch für katholische Christen eine Gelegenheit, sich mit Luther zu beschäftigen und in ihm einen „zutiefst gläubigen Menschen zu entdecken“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Die von Luther nie gewollte Spaltung der Christen habe „zu viel Unglück in Deutschland geführt“, fügte der Freiburger Erzbischof hinzu. Der Papst habe bei seinem Deutschlandbesuch keinen Zweifel daran gelassen, „dass es Martin Luther mit seiner immensen geistigen Kraft um den Glauben an Jesus Christus, um einen Gott der Gnade, Barmherzigkeit und Liebe zu tun war“.

text: epd/ör-wj

zurück zur Übersicht