• startklar
  • burgholz
  • Banner Kirchenkreisinfo
  • Gottesdienste
  • Banner Kircheneintrittsstelle
  • Kirchenmusikkalender
  • Kirche im Radio
  • Diakonie wuppertal
  • Projekt Jugendkirche
  • Kirchenenergie
  • Wuppertaler Kreuzweg
  • Wuppertours

Unsere Partner

  • GESA gemeinnützige Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung mbH
  • unikat Werbeagentur GmbH Wuppertal
  • www.ev-altenhilfe.de
  • www.wichernhaus-wtal.de

Wussten Sie schon...

Datenautobahn mit Baustellen

Der erste Schritt ist geschafft: Wir sind umgezogen! Noch ist nicht alles fertig - aber wir arbeiten dran!

Mehr...

Wussten Sie schon...

Die Macht der Bilder

Bildersturm: Manche Bilder werden richtig scharf, wenn man sie direkt mit dem Cursor anklickt.
Probieren sie es links: Toll - woll?!
Aber: Das klappt nicht bei allen Bildern...nur wenn wir wollen!


Wussten Sie schon...

Fotoalbum wird zur Diashow

Wenn Sie in unseren Fotoalben bei flikr oben rechts auf den Button "Diashow" klicken, blättert das Album ganz von alleine um.

Alle Fotoalben des Öffentlichkeitsreferats

06.09.2011

Ferien-Ende

...und wieder früher ins Bett

Den Ranzen entrümpeln und wieder früher ins Bett
Experten geben Tipps für Ferienende und Schulbeginn

Abends erst spät ins Bett gehen, morgens ausschlafen, spielen, Freunde treffen, wegfahren oder zu Hause das Leben im eigenen Rhythmus genießen: Sommerferien nennen sich diese paradiesischen Zeiten. Doch in wenigen Tagen sind sie vorbei, am kommenden Mittwoch beginnt in Nordrhein-Westfalen wieder die Schule. Eltern und Kinder sehen diesem Tag mit unterschiedlichen Gefühlen entgegen, Experten geben Tipps für einen guten Schulstart.

Monika Fries, Mutter von vier schulpflichtigen Kindern in Nümbrecht im Oberbergischen, kann der Tatsache durchaus etwas abgewinnen, dass nun wieder der Alltag mit einem vorhersehbaren Rhythmus einkehrt. „So schön es ist, wenn ich morgens nicht alle pünktlich auf den Weg bringen muss - ich bin jedes Jahr auch froh, wenn alles wieder seinen normalen Gang geht“, sagt sie. Und auch ihr zwölfjähriger Sohn Lennart ist dem Schulstart gar nicht abgeneigt: „Der erste Schultag ist immer cool, wenn man alle seine Kumpels wieder sieht“, freut er sich.

Damit der Übergang vom Ferienleben zum geregelten Schulalltag nicht zum Kaltstart missrät, rät Kinderarzt Ulrich Fegeler, Pressesprecher des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Köln, Eltern dazu, mindestens die letzten beiden Ferientage schon zum „Akklimatisieren“ zu nutzen. Kinder und Jugendliche sollten ein paar Tage vor Schulbeginn wieder ausprobieren, wie es sich anfühlt, nicht erst mitten in der Nacht ins Bett zu gehen. Der Körper brauche ein bisschen Zeit, um sich an den neuen, alten Rhythmus zu gewöhnen. „Niemand kann sich von null auf 100 hochpeitschen, auch Kinder und Jugendliche nicht“, erläutert Fegeler.

Ansonsten rät der Mediziner Eltern in Sachen Schulstart zur Gelassenheit. Bildung Übergänge sollten nicht problematisiert, sondern vorbereitet werden. Über das, was dann dennoch klemmt, sollten Eltern mit ihren Kindern in Ruhe reden. Um sich innerlich wieder auf den Unterrichtsbeginn einzustellen, können Schüler auch ihren Ranzen entrümpeln und mit neuen Heften bestücken. Damit tun sie auch ihrer Gesundheit etwas Gutes, weiß Gerd Peters von der Krankenkasse KKH-Allianz in Düsseldorf. Viele Rückenleiden bei Kindern ließen sich auf einen zu schweren Tornister zurückführen, sagt der Experte: „Der befüllte Ranzen sollte nicht schwerer sein als zehn bis zwölf Prozent des Körpergewichts des Schulkindes.“ Deshalb sollten Eltern regelmäßig den Inhalt der Schultasche überprüfen.

Zur Vorbereitung auf den Schulbeginn gehört auch der Schulweg, den vor allem Eltern von Erstklässlern mit ihren Sprösslingen zunächst gemeinsam einüben sollten. Die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt, dabei den sichersten Weg zu wählen, nicht den kürzesten, und über Gefahrenstellen zu sprechen. Außerdem sollte genug Zeit für den Weg eingeplant werden, rät Verkehrswacht-Präsident Kurt Bodewig. Emotionaler Stress und Zeitdruck wirkten sich nämlich negativ auf die Aufmerksamkeit der Kinder im Straßenverkehr aus.

Auch Kinder, die auf eine weiterführende Schule wechseln, haben einen neuen Schulweg, für den sie häufig öffentliche Verkehrsmittel benutzen müssen. Auch hier sollten Eltern das richtige Verhalten beim Ein- und Aussteigen und an Haltestellen üben, empfehlen die Verkehrsexperten - vielleicht schon vor Schulbeginn bei einem gemeinsamen „Ausflug“ mit Bus oder Bahn.

Weil der Beginn eines neuen Schuljahres wie ein Start zu einer neuen Etappe ist und weil das neue Schuljahr mit seinen vielfältigen Aufgaben, Kinder, Eltern und Lehrer immer wieder herausfordert, werden in vielen Schulen im Land Schulgottesdienste angeboten. Darin geht es um Kraftsammeln und Vergewisserung, um Ermutigung, menschliche Nähe und Vertrauen. „Gerade an solchen Übergängen sind kirchliche Angebote wichtig“, betont Matthias Weichert, Schulreferent im evangelischen Kirchenkreis An der Agger. Hier könne den Kindern der christliche Grundsatz vermittelt werden, dass sie mehr wert seien als ihre Leistungen.

text: karin vorländer/esther soth/epd-west/ör-wj

zurück zur Übersicht