• startklar
  • burgholz
  • Banner Kirchenkreisinfo
  • Gottesdienste
  • Banner Kircheneintrittsstelle
  • Kirchenmusikkalender
  • Kirche im Radio
  • Diakonie wuppertal
  • Projekt Jugendkirche
  • Kirchenenergie
  • Wuppertaler Kreuzweg
  • Wuppertours

Unsere Partner

  • GESA gemeinnützige Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung mbH
  • unikat Werbeagentur GmbH Wuppertal
  • www.ev-altenhilfe.de
  • www.wichernhaus-wtal.de

Wussten Sie schon...

Datenautobahn mit Baustellen

Der erste Schritt ist geschafft: Wir sind umgezogen! Noch ist nicht alles fertig - aber wir arbeiten dran!

Mehr...

Wussten Sie schon...

Die Macht der Bilder

Bildersturm: Manche Bilder werden richtig scharf, wenn man sie direkt mit dem Cursor anklickt.
Probieren sie es links: Toll - woll?!
Aber: Das klappt nicht bei allen Bildern...nur wenn wir wollen!


Wussten Sie schon...

Fotoalbum wird zur Diashow

Wenn Sie in unseren Fotoalben bei flikr oben rechts auf den Button "Diashow" klicken, blättert das Album ganz von alleine um.

Alle Fotoalben des Öffentlichkeitsreferats

10.10.2011

Stadtspaziergang

Erinnerung an Elberfelder Rabbiner

(Foto zur Vergrößerung anklicken)

Die Spuren jüdischer Geschichte in Elberfeld führten eine gut gelaunte Gruppe geschichtsinteressierter Wuppertaler auch zu einer neu benannten Treppe am Engelnberg.

Der 1870 in Hamburg geborene Joseph Norden kam 1907 als Nachfolger von Rabbiner Dr. Zacharias Auerbach aus Myslowice nach Elberfeld und amtierte hier bis zu seiner Emeritierung. Mit seiner Frau Emilie hatte er fünf Kinder, darunter den späteren DDR-Politiker Albert Norden. Joseph Norden gehörte der aufgeklärt-liberalen und monarchistisch eingestellten Hauptströmung des deutschen Judentums an, bemühte sich um Ausgleich zwischen den Konfessionen und erwarb sich durch Publikations- und Vortragstätigkeit auch wissenschaftliches Ansehen. 1931 verwitwet, ging er nach dem Ende seiner Amtszeit in seine Geburtsstadt Hamburg und übernahm die Vertretung für einen bereits emigrierten Kollegen. In dieser Zeit lernte er die halb so alte Regina Jonas aus Berlin kennen, die erste Rabbinerin der Welt. Mit ihr verband ihn eine lebendige intellektuelle Freundschaft und tiefe Liebe.

Während seinen Kindern die Emigration in unterschiedliche Länder gelang, blieb Norden bis zu seiner Deportation am 15. Juli 1942 nach Theresienstadt. Dort starb er am 7. Februar 1943. Regina Jonas wurde 1944 in Auschwitz ermordet.

text: bas/ör-wj
foto: begegnungsstätte alte synagoge

zurück zur Übersicht