• startklar
  • burgholz
  • Banner Kirchenkreisinfo
  • Gottesdienste
  • Banner Kircheneintrittsstelle
  • Kirchenmusikkalender
  • Kirche im Radio
  • Diakonie wuppertal
  • Projekt Jugendkirche
  • Kirchenenergie
  • Wuppertaler Kreuzweg
  • Wuppertours

Unsere Partner

  • GESA gemeinnützige Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung mbH
  • unikat Werbeagentur GmbH Wuppertal
  • www.ev-altenhilfe.de
  • www.wichernhaus-wtal.de

Wussten Sie schon...

Datenautobahn mit Baustellen

Der erste Schritt ist geschafft: Wir sind umgezogen! Noch ist nicht alles fertig - aber wir arbeiten dran!

Mehr...

Wussten Sie schon...

Die Macht der Bilder

Bildersturm: Manche Bilder werden richtig scharf, wenn man sie direkt mit dem Cursor anklickt.
Probieren sie es links: Toll - woll?!
Aber: Das klappt nicht bei allen Bildern...nur wenn wir wollen!


Wussten Sie schon...

Fotoalbum wird zur Diashow

Wenn Sie in unseren Fotoalben bei flikr oben rechts auf den Button "Diashow" klicken, blättert das Album ganz von alleine um.

Alle Fotoalben des Öffentlichkeitsreferats

23.08.2011

Ostafrika

"Dürren sind kein biblisches Schicksal"

Experten mahnen mehr Prävention gegen Hunger in Afrika an

Zur langfristigen Bekämpfung der Hungersnot in Ostafrika ist nach Auffassung des Leiters der Hilfsorganisation Grünhelme, Rupert Neudeck, mehr Prävention nötig. Die von Hunger bedrohten Staaten dürften „Dürreperioden nicht länger als biblisches Schicksal betrachten und müssen präventiv dagegen vorgehen“, sagte der Gründer und Vorsitzende der Hilfsorganisation „Grünhelme“ am Freitag dem Nachrichtenportal „heute.de“. Neudecks Hilfsorganisation mit Sitz in Troisdorf bei Köln leistet in der Krisenregionen Nothilfe.

Die Staaten müssten eine moderne Landwirtschaft aufbauen und in Bewässerungssysteme investieren, führte Neudeck aus. So werde in Kenia nur ein Bruchteil des kenianischen Ackerlandes bewässert, obwohl das Land einen der größten Seen der Welt habe. „Würde Kenia das Wasser des Victoriasees intelligent nutzen, bräuchte das Land keine Hilfe mehr von außen“, erklärte der Journalist und Theologe.

Neudeck kritisierte zugleich die zunehmende Nutzung afrikanischer Landwirtschaft für die Produktion von Biosprit. Dass internationale Investoren beispielsweise in Äthiopien riesige Ackerflächen dafür sicherten, sei nicht hinnehmbar. Ebenso skandalös seien aber auch Spekulation mit Nahrungsmitteln auf dem Weltmarkt. „Da müssen sich Händler, Investoren und auch westliche Regierungen hinterfragen“, sagte Neudeck, der auch Gründer des deutschen Not-Ärzte-Komitees Cap Anamur war.

Hilfswerke verstärken Kampf gegen Cholera und Durchfall in Ostafrika

Das Kinderhilfswerk UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verstärken ihren Kampf gegen Cholera und Durchfall in Ostafrika. Angesichts Hunderttausender Flüchtlinge müsse alles getan werden, um eine Epidemie zu verhindert, sagte Rudi Tarneden von UNICEF Deutschland am Freitag in Köln anlässlich des Welttages des Humanitären Hilfe. In vier Regionen Somalias seien bereits zahlreiche Cholerafälle bestätigt. Verseuchtes Trinkwasser und unhygienische Lebensbedingungen in den überfüllten Notunterkünften seien der ideale Nährboden für Infektionskrankheiten wie Cholera oder auch Lungenentzündung.

Die beiden Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen haben den Angaben zufolge 13 Krankenhäusern Medikamente gegen Austrocknung des Körpers zur Verfügung gestellt. Für den Fall einer Choleraepidemie würden Behandlungssets mit Medikamenten zur Behandlung von bis zu 100.000 Patienten nach Somalia gebracht. Weiter unterstützen die Organisationen die Trinkwasserversorgung. 217 Wasserstellen würden mit Chlor gereinigt und über 58 Verteilstationen 500.000 Flüchtlinge in Mogadischu mit Trinkwasser versorgt.

text: epd-west/ör-wj

zurück zur Übersicht