• startklar
  • burgholz
  • Banner Kirchenkreisinfo
  • Gottesdienste
  • Banner Kircheneintrittsstelle
  • Kirchenmusikkalender
  • Kirche im Radio
  • Diakonie wuppertal
  • Projekt Jugendkirche
  • Kirchenenergie
  • Wuppertaler Kreuzweg
  • Wuppertours

Unsere Partner

  • GESA gemeinnützige Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung mbH
  • unikat Werbeagentur GmbH Wuppertal
  • www.ev-altenhilfe.de
  • www.wichernhaus-wtal.de

Wussten Sie schon...

Datenautobahn mit Baustellen

Der erste Schritt ist geschafft: Wir sind umgezogen! Noch ist nicht alles fertig - aber wir arbeiten dran!

Mehr...

Wussten Sie schon...

Die Macht der Bilder

Bildersturm: Manche Bilder werden richtig scharf, wenn man sie direkt mit dem Cursor anklickt.
Probieren sie es links: Toll - woll?!
Aber: Das klappt nicht bei allen Bildern...nur wenn wir wollen!


Wussten Sie schon...

Fotoalbum wird zur Diashow

Wenn Sie in unseren Fotoalben bei flikr oben rechts auf den Button "Diashow" klicken, blättert das Album ganz von alleine um.

Alle Fotoalben des Öffentlichkeitsreferats

19.11.2011

Auf ein Wort

Verlässliche Zuflucht in Zeiten der Trauer

„Zu meinen Nachbarn, da kann ich hinkommen“, so sagte mir ein älterer Mann, der um seine Frau trauerte. Gerade in der Trauer um einen geliebten Menschen brauchen wir Anlaufstellen. Sie geben uns Geborgenheit und Zuflucht in einer Zeit, in der sich unser Leben schmerzlich verändert, in der nichts mehr so ist, wie es war. In dieser Zeit des Umbruchs brauchen wir Zufluchtsorte, die uns bleiben, die uns Sicherheit geben. Dies können Orte sein, die wir besonders mit dem Verstorbenen verbinden. Vielleicht ist es der Garten, ein bestimmtes Café, ein Ferienort. Auch der Friedhof kann eine Stelle sein, an der wir uns dem verstorbenen Partner, der Partnerin, dem vertrauten Menschen besonders nahe fühlen und Zwiesprache mit ihm halten.

In der Trauer werden auch andere Menschen besonders wichtig, nahestehende  manchmal auch fernstehende Menschen, bei denen wir verlässliche Zuflucht finden. Bei ihnen dürfen wir ungeschützt sein in unserem Schmerz, vielleicht auch in unserem Zorn oder großer Sprachlosigkeit. Solche menschlichen Anlaufstellen sind nicht selbstverständlich. Trauernde erfahren auch das andere: Menschen, die nicht mit ihnen umgehen können, die den Kontakt mit ihnen aus Unsicherheit meiden. Trotzdem schmerzt es. Gerade in der Trauer möchten wir wahrgenommen und gesehen werden. Oft sind es nicht die großen Worte, die trösten, sondern kleine Gesten, ein Händedruck, ein liebevoller Blick. Trauer ist ein persönlicher Weg, den jeder für sich geht, Und doch brauchen wir Menschen an unserer Seite, die uns bleiben, zu denen wir kommen können und die mittragen.

Am morgigen Sonntag, dem Ewigkeitssonntag, denken wir in besonderer Weise an unsere Verstorbenen in der Hoffnung, dass wir bei Gott Zuflucht finden und bei ihm geborgen sind im Leben und im Sterben. Herzlich eingeladen sind Sie zu den Gottesdiensten und zu Musik-Gedenken-Gedanken. Es findet um 16.00 Uhr in der Neuen Kirche, Sophienstr. 9  in Elberfeld statt, um der Trauer Zeit und Raum zu geben.

Pfarrerin Brigitte Hamburger ist Seelsorgerin am Hospiz in Dönberg

zurück zur Übersicht