20.09.2011
Messe
„Gib der Diakonie ein Gesicht“
Diakonie will Freiwilligendienstler für soziale Berufe gewinnen
Mit einer Berufsbildungsmesse will die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe junge Frauen und Männer aus den Freiwilligendiensten für eine weitere Beschäftigung in sozialen Berufen gewinnen. Unter dem Motto „Gib der Diakonie ein Gesicht“ sind am kommenden Samstag Jugendliche im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst in die Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen eingeladen, wie die Diakonie am Montag in Münster ankündigte. Dort könnten sie sich über kirchlich-diakonische Arbeitsfelder, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren.
Mehr als 30 Aussteller aus allen Arbeitsbereichen von Kindertagesstätten über Ganztagsschulen, Alten- und Behindertenhilfe, Beratungsstellen bis zum Krankenhaus präsentierten sich, hieß es. Das Spektrum reiche von der Jugendhilfe Münsterland über die Essener Diakoniestationen bis zur niederländischen Hochschule für Soziale Arbeit aus Nimwegen. An „Aktivstationen“ wie einem Rollstuhlparcours oder einem Blindencafé könnten sich die Besucher in die Arbeit mit Menschen mit Handicaps einfühlen.
Viele junge Menschen nutzten die Freiwilligendienste, um in mögliche zukünftige Berufsrollen hineinzuschnuppern und festzustellen, ob sie für soziale Berufstätigkeiten geeignet sind, erklärte Jürgen Thor, zuständiger Referent bei der Diakonie RWL. Einer großer Teil von ihnen wolle nach dem Dienst auch einen sozialen Beruf ergreifen, weil die Arbeit mit Menschen ihnen viel Freude gemacht habe. Zugleich sei der Personalbedarf in den Gesundheitsberufen hoch.
text: epd-west/ör-wj
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