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29.08.2011

VEM

"Exzellenz durch Vielfalt"

Zweites Studienmodul des internationalen Masterkurses hat begonnen

»Exzellenz an unserer Universität kann nur durch Vielfalt erreicht werden«, betonte Professor Nico Koopmanns, in seiner Begrüßungsrede am 23. August. Der Dekan der Universität Stellenbosch  zeigte sich erfreut über die Präsenz der internationalen Gruppe. »Daher war ich sehr stolz, als ich Sie aus so vielen Ländern Afrikas und Asiens am Montagmorgen hier bei uns begrüßen konnte! Es ist gut, dass Sie sich an unserem Bemühen um Wissen und Erkenntnis beteiligen!«  

Am 22. August begann an der Universität Stellenbosch das zweite Modul des internationalen Masterkurses »Diaconic Management«, den das Institut für Diakoniewissenschaften und Diakoniemanagement (IDM) der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel und die VEM gemeinsam durchführen. Die zwölf Studierenden absolvieren in den vier Wochen in Stellenbosch ein anspruchsvolles Programm, das aus Vorlesungen, Seminaren, eigenen Präsentationen und wissenschaftlich angeleiteten Praxisbesuchen besteht. Schwerpunkte sind: »Leadership« und »Theology, Diaconia and Public Responsibility«. Auf dem Lehrplan stehen daher Titel wie »Intercultural Dimensions of Leadership«, »Public Leadership in African Contexts«, »Leadership and Theology«, und »Corporate Governance«.

In den ersten beiden Tagen standen Einführungen in den theologischen und sozio-politischen Kontext Südafrikas auf dem Programm: Professor Xolile Simon, Theologische Fakultät, referierte über aktuelle Fragen interkultureller Theologie, und Professor Sampie Terreblanche, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, gab einen Überblick über »die Geschichte der Ungleichheit«. Lehrveranstaltungen werden von Professoren der theologischen und der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Stellenbosch sowie der »School of Public Leadership« und der »Business School« durchgeführt. Ansprechpartner ist Professor Karel August, Leiter des Fachbereichs »Praktische Theologie« der theologischen Fakultät in Stellenbosch.

Wie in allen anderen Modulen gehört auch in Stellenbosch das interkulturelle Lernen zum Studienprogramm. Die acht Männer und vier Frauen aus sieben verschiedenen Ländern leben während der viereinhalb Wochen zusammen in einem Gästehaus der theologischen Fakultät. Ihr unterschiedlicher beruflicher Hintergrund und ihre praktische Erfahrung in ihren Heimatkirchen sorgen für intensive Diskussionen des Gelernten. Professor Martin Büscher (IDM), Angelika Veddeler (VEM) und Katharina Kleine Vennekate (IDM) begleiten die Studierenden.

Zu jedem Modul des Studiengangs gehören auch wissenschaftlich begleitete Praxisbesuche. Die Studierenden werden daher verschiedene Praktika absolvieren, etwa bei der »Treatment Action Campaign« für die Rechte von Menschen mit HIV-Aids in Kapstadt, beim Südafrikanischen Kirchenrat, bei der »Commission for Justice and Reconciliation« und in verschiedenen Gemeinden.

Alle Teilnehmenden kehren am 13. September in ihre Heimatkirchen zurück. Im Januar 2012 wird das nächste Modul an der Sillimann University in Dumaguete/Philippinen stattfinden. Der erste Studienblock wurde bereits im Mai dieses Jahres in Bielefeld-Bethel gehalten. Dort wird der Kurs auch im Juni 2013 mit dem Master-Examen enden.

Die Vereinte Evangelische Mission ist eine internationale Gemeinschaft von 34 Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die VEM verfolgt traditionell und konsequent ein ganzheitliches Missionsverständnis. Zur Verkündigung des Evangeliums gehört auch, die Lebensumstände notleidender Menschen zu verbessern und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.

text: vem-local/ör-wj

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