05.09.2011
Ronsdorf
"Sterben ist noch ein Tabuthema"

Der Infoabend findet im Reformierten Gemeindehaus, Kurfürstenstraße 13, statt.
Die Evangelische Altenhilfe Ronsdorf und der Hospizdienst der Diakonie Wuppertal haben eine Kooperation zum Aufbau eines ambulanten Hospizdienstes in Ronsdorf abgeschlossen. "Angebote auf dem Gebiet der Betreuung von Demenzkranken gibt es schon in guter Qualität, bei der pflegerischen und beratenden Versorgung sterbender Menschen bestehen aber noch Lücken", sagt Christian Jarhoff. Er hat als Leiter des Evangelischen ambulanten Pflegedienstes einen guten Einblick in den Alltag im Stadtteil.
"Sterben ist in Ronsdorf noch ein Tabuthema", sagt auch Pfarrer Jochen Denker von der Evangelischen-reformierten Gemeinde, die zu den Trägern der Altenhilfe gehört. "Die verbreitete Denkweise ist, dass man die damit verbundenen Probleme allein bewältigen muss." Weil trotzdem viele Menschen Hilfe benötigen, soll das Angebot eines Ambulanten Hospizdienstes möglöichst schnell aufgebaut werden.
Zur Umsetzung werden noch ehrenamtlich Mitarbeitende aus dem Stadtteil gesucht, die nach einem Auswahlverfahren eine gründliche Ausbildung durchlaufen.
Infoabend für alle Interessierten
Do., 08.09., ab 19 Uhr
im Gemeindehaus, Kurfürstenstr. 13
Es laden ein:
Evangelische Gemeinde
Evangelisch-reformierte Gemeinde
Diakoniezentrum Ronsdorf
Hospizdienst - Die Pusteblume
Weitere Infos und Anmeldung:
Tel: 0202 283910 beim Gemeindeamt
der Evangelischen Kirchengemeinde Ronsdorf
text: ak ronsdorf/ör-wj
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