26.09.2011
Vohwinkel
Eine Ära geht zu Ende
Am 1. Oktober wird der Vohwinkeler Presbyter Wolfgang Schulz 75 Jahre alt. Die Kirchenordnung sieht vor, dass sein Ehrenamt mit diesem Zeitpunkt endet. "Im Presbyterium können wir uns noch gar nicht vorstellen, wie es ohne ihn weitergehen soll", sagt Gemeindepfarrerin Sylvia Wiederspahn. Als er vor über 30 Jahren von Pfarrer Max Koranyi gebeten wurde, im Presbyterium mitzuarbeiten, ahnte er nicht, wieviel er dort im Laufe der Jahre erleben und mitgestalten würde.
Am 20. April 1980 wurde er in sein Amt eingeführt und ist seitdem immer mit viel Herzblut dabei, aber er hat auch manch bittere Entscheidung mitgetragen. Nach kurzer Zeit wurde er Diakoniekirchmeister und engagiert sich seitdem im Presbyterium für die Partnerschaft mit Namibia, Menschen in Not, für die Seniorenarbeit und vieles mehr. Lange Zeit arbeitete er im Verwaltungsrat der Diakonie Wuppertal mit, ebenso im Nominierungsausschuss des Kreissynode. Er kümmert sich um Fortbildungsmaßnahmen für Presbyter und Presbyterinnen und vertritt die Gemeinde Vohwinkel im Arbeitskreis Ketmannshop / Namibia. Außerdem ist er der Ansprechpartner für das Personal und die Mitarbeitervertretung der Gemeinde und vertritt die Gemeinde im Aufsichtsrat des Evangelischen Seniorenzentrums.
Sylvia Wiederspahn: "Seine besonnene Art, seine Zuverlässigkeit und sein außergewöhnlich gutes Gedächtnis sind uns eine große Hilfe. Wir alle werden ihn sehr vermissen! Am 2. Oktober wollen wir Wolfgang Schulz im Gottesdienst in der Kirche Gräfrather Straße aus seinem Presbyteramt verabschieden. Anschließend findet ein Empfang für ihn im Gemeindezentrum statt. Unsere Gemeinde hat ihm viel zu verdanken und wir wünschen ihm Gottes Segen für den verdienten Ruhestand!"
text: gemeindebrief vohwinkel/ör-wj
foto: privat
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