13.11.2011
Barmen 1934
Großer Bahnhof im Barmer Bahnhof

Großer Bahnhof im Barmer Bahnhof (Foto anklicken)
Großer Bahnhof heute Abend im Barmer Bahnhof!
Ca. 200 geladene Gäste erlebten die Premiere des Films
Du sollst nicht Angst haben. Barmen 1934
Ein Film von Gerrit Nowatzki
Produziert vom Schulreferat des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal
für den Unterricht der Sekundarstufe II
Eindrücke vom Premierenabend im FOTOALBUM
Neben dem Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Peter Jung, nahm auch Schulministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann an der Veranstaltung teil. Beide sprachen Grußworte, ebenso wie Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde. Der eingeladene Ratsvorsitzende der EKD, Präses Dr. Nikolaus Schneider, konnte wegen eines dringenden anderen Termins nicht nach Barmen kommen und wurde in einer Video-Schaltung eingespielt.
Die Begrüßung und einführende Worte hatte Ilka Federschmidt, Superintendentin des Kirchenkreises Wuppertal, übernommen. Der Regisseur Gerrit Nowatzki und die Produzentin, Schulreferentin Beate Haude, erläuterten den Film und seine Entstehung.
Die Wortbeiträge von Dr. Nikolaus Schneider, Ilka Federschmidt und Sylvia Löhrmann finden Sie unten als Audio-Mitschnitte zum Anhören.
Die stimmige Musik wurde von der Gruppe Andere Saiten beigesteuert.

Die Jung-Schauspieler "trugen" den Film.
Der Film ist eine Spurensuche nach „Ursachen und Folgen“ von Barmen 1934 – ein historisch und theologisch fundiert recherchierter Film, der Dokumentation (mit Originalaufnahmen z. B. von Karl Barth) und szenische Umsetzung vereint.
Konfrontiert mit Orten ihrer Stadt versuchen jugendliche Laienschauspieler herauszufinden und nachzuvollziehen, was an der Barmer Erklärung so besonders ist. Hier glänzten die Jung-Schauspieler Nelly Pollitt, Julian Gadatsch und Tom Thöne (im Bild links.)
Gerrit Nowatzki, Filmemacher aus Wuppertal, hat den Film in intensiver Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgemeinschaft von Religionslehrkräften in eineinhalb Jahren auf die Beine gestellt. In dieser Zeit recherchierte er in Wuppertal, schrieb das Drehbuch und drehte übers Jahr verteilt die Szenen, je nachdem, welche Jahreszeit gezeigt werden sollte. Die SchülerInnen Nelly, Julian und Tom sowie etliche Laienschauspieler aus Lehrer- und Pfarrerkreisen wirken mit.

Premierengäste: v.l. Klaus Eberl (EKiR), verdeckt Peter Jung (OB), Ilka Federschmidt, Sylvia Löhrmann, hinten Dietmar Bell (MdL), Gerrit Nowatzki (Regisseur), Leonid Goldberg (Jüdische Kultusgemeinde) (Foto anklicken)
Der Film wird von sich reden machen! Das Schulreferat und der Kirchenkreis können stolz auf den so sorgsam vorbereiteten, gut recherchierten Streifen, der neben den Menschen aus Wuppertal, die zur Barmer Erklärung etwas zu sagen haben, auch die Orte zeigt, an denen sich Geschichtsträchtiges abgespielt hat.
Die aufwändige Produktion des Films wurde u.a. unterstützt von der Evangelischen Kirche im Rheinland, den Wuppertaler Stadtwerken, der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Bücherein, einem Gottesdienst der Kantorei Barmen-Gemarke, der Firma Matthias-Film und etlichen Einzelspendern.
Der Film wird viele Schülerinnen und Schüler der Oberstufen erreichen, da die Barmer Erklärung Teil des Zentralabiturs ist. Natürlich wird der Film im Schulreferat Wuppertal entleihbar und über Matthiasfilm auch zu erwerben sein.
text und fotos: werner jacken
audios: martin göbler
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