15.11.2011
Diakonie-in-Wuppertal
Gemeinsam für eine soziale Stadt
"Diakonie in Wuppertal" ist eine Arbeitsgemeinschaft von 42 diakonischen Einrichtungen, die alle in Wuppertal tätig sind. SIe haben sich in einem Verbund zusammengeschlossen, um ihre sozialen Aufgaben und Angebote zu koordinieren und ein Forum zu schaffen für regelmäßigen Austausch und Kommunikation.
Gestern traf sich der Verbund turnusgemäß zur Mitgliederversammlung, diesmal in den Räumen der Diakoniekirche in der Ludwigstraße (siehe Foto links). Auf der Tagesordnung standen neben dem Austausch auch gemeinsame Projekte wie der Bundesfreiwilligendienst und anderes.
Möglichgeworden war der diakonische Zusammenschluss aufgrund eines neuen Diakoniegesetzes, das 2005 für die Evangelische Kirche im Rheinland verabschiedet wurde. Dieses sieht die Gründung von örtlichen, diakonischen Arbeitsgemeinschaften vor. Die Federführung für die Arbeitsgemeinschaft "Diakonie in Wuppertal" obliegt als örtlichem Spitzenverband dem "Diakonischen Werk Wuppertal".
Die Arbeitsgemeinschaft stellt nicht nur sozial, sondern auch wirtschaftlich einen wichtigen Faktor in Wuppertal dar: Mit mehreren tausend Mitarbeitenden ist sie einer der großen Arbeitgeber in unserer Stadt.
Zur "Diakonie in Wuppertal" gehören rechtlich selbstständige Einrichtungen, meist in Form einer gemeinnützigen GmbH oder eines eingetragenen Vereins oder als Einrichtung des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal, z.B. das Wichernhaus, die GESA, das Bethesda-Krankenhaus, verschiedene Altenhilfe-Einrichtungen, die Stiftung Tannenhof, die Johanniter und andere mehr.
text: diw/ör-wj
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