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30.08.2011

Ferienkonvent

Grenzerfahrungen

Theologen in freier Natur (Foto zum Vergrößern anklicken!)

Eigentlich sollte es ein gemütlicher Nachmittag im Garten werden, aber da Theologen und Theologinnen an sich und gerade unter sich gerne was unter die Füße kriegen, war beim diesjährigen Ferienpfarrkonvent neben Entspannen, Essen und Geniessen auch ein kleiner Spaziergang vorgesehen. "Wir gehen einfach ein paar Meter in den Wald und den gleichen Weg wieder zurück" verhieß die Tourleitung noch am Anfang und lockte so alle Mann und Frau auf die Piste, ausgenommen den Gastgeber, der sich angeblich ums Bier kümmern musste, der aber vermutlich die wiedrigen Geländeverhältnisse vor Augen hatte...

Der Spaziergang führte die ca. 20 Personen große Gruppe dann in Person von Wanderführer und Berufsschulpfarrer Dietmar Hoffmann zunächst haarscharf am Rainbow-Park vorbei in den Wald und dann alsbald in den Sumpf. Über den "Franzosenweg" ging es Richtung Deilbachtal und Horather Schanze nach Dönberg, wo sich eine ökumenische Sondertour mit den beiden Dorfkirchen und dem Hospiz anschloss.

Unterwegs wurden, abseits jeglicher Zivilisation und menschlicher Besiedlung, homiletische Sachthemen erörtert, Predigtbilder diskutiert und Ferienerfahrungen ausgetauscht. Und zu den kollektiven Gefühlen von Strassenschuhen im bergischen Sumpf gesellten sich andere Grenzerfahrungen: Da hatte die Gruppe in knapp anderthalb Stunden doch flugs drei Kirchenkreise (Wuppertal, Niederberg, Schwelm) und zwei Landeskirchen (Rheinland und Westfalen) gequert!

Glücklich und hungrig gelangte man schließlich kurz vor Sonnenuntergang an den Ausgangspunkt des Spaziergangs zurück und genoss eine angemessene Brotzeit. Und in den leuchtenden Gesichtern formte sich der gleiche Gedanke: Nächsten Sommer - nächsten Ausflug!

text: wjacken
fotos: wjacken/hhülle(1)

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