01.02.2012
Ausgewählt
Ort im Land der Ideen
Das im Auftrag der Evangelischen Altenhilfe Wichlinghausen gGmbH von den Künstlern Detlef Bach und Andy Dino Iussa initiierte Filmprojekt »altGOLD & jungBLUT« gehört zu den diesjährigen Preisträgern im Wettbewerb »365 Orte im Land der Ideen« der Initiative »Deutschland - Land der Ideen«, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und in Kooperation mit der Deutschen Bank steht. Ausgezeichnet werden zukunftsweisende Ideen und Projekte, die die beeindruckende Ideenvielfalt und Innovationskraft Deutschlands sichtbar und erlebbar machen.
»Als Preisträger zeigen Sie, dass Deutschland ein Land der Ideen ist: zukunftsorientiert, innovativ, kreativ und vielfältig. Mit Ihrem Know-how und Ihrer Leidenschaft stärken Sie Deutschlands Position im internationalen Wettbewerb. Diese Auszeichnung ist Anerkennung für Ihre bisherige Arbeit und soll zugleich Ansporn sein, sich weiterhin zu engagieren und andere zu außergewöhnlichen Leistungen zu inspirieren«, heißt es in einem Schreiben des Präsidums an Ingolf Tebert, Geschäftsführer der Ev. Altenhilfe Wichlinghausen gGmbH.
Die unabhängige Jury unter Vorsitz von Professor Marlin Roth, Direktor des Victoria und Albert Museum in London, und Professor Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, hat aus mehr als 2.000 Bewerbungen die 365 »Ausgewählten Orte 2012« gekürt. Zusätzlich prämiert die Jury unter den 365 Preisträgern auch in diesem Jahr einen Bundessieger je Kategorie. Außerdem kann die breite Öffentlichkeit im Sommer aus allen 365 »Ausgewählten Orten 2012« ihren Publikumssieger wählen.
Das Filmprojekt ist die Fortsetzung einer Collagen- und Foto-Aktion im Jahre 2008. »Der Film folgt keiner logischen Erzählstruktur, sondern baut Stimmungen und verträumte Bilder auf. Er will die Zuschauer entführen; darin wird er gestützt durch viel Musik«, erläutert Andy Dino Iussa. Ob Techno-Club, Schulhof, Kirche oder Friedhof – Alt und Jung verwandeln diese Orte in Resonanzräume von Lebenslust und Phantasie. Iussa: »Letztlich ist es ein poetischer, mal witziger, mal melancholischer Film, der nichts beschönigt, aber das Schöne – besonders in der Begegnung der Generationen – als lebenswert feiert.«
text: eaw/ör-mg
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