16.06.2012
Synode aktuell
Appell an die Stadt Wuppertal

Die Synode unter Leitung von Superintendentin Ilka Federschmidt tagte am Samstag in der Gemarker Kirche.
Die Synode der Evangelischen Kirche in Wuppertal hat auf ihrer Tagung in der Gemarker Kirche einen dringenden Appell an die Stadt Wuppertal gerichtet, die Mittel zur Unterstützung wohnungsloser Frauen endlich der allgemeinen Teuerungsrate anzupassen. Die Diakonie hat seit vielen Jahren diese Pflichtaufgabe der Stadt übernommen und weiterentwickelt, muss aber mit immer weniger Zuschüssen auskommen.
Hier der einstimmig verabschiedete Appell im Wortlaut:
"Mit dem Betrieb des Hopster-Fiala-Hauses hat die Diakonie Wuppertal eine Pflichtaufgabe der Stadt Wuppertal für wohnungslose Frauen übernommen und beschritt hiermit in den letzten zwölf Jahren innovative Wege der Unterbringung, Beratung und Betreuung für die Betroffenen.
Während der städtische Anteil von Anfang an eingefroren wurde, hat sich der Eigenanteil der Diakonie an diesem Projekt zwischenzeitlich mehr als verdoppelt. Nunmehr kann die Diakonie ihren Anteil in dieser Höhe nicht mehr zur Verfügung stellen.
Die Synode des Ev. Kirchenkreises Wuppertal bittet die Stadt Wuppertal eindringlich, Ihren Anteil an der Finanzierung des Hopster-Fiala-Hauses der allgemeinen Teuerungsrate anzupassen und um mindestens € 80.000 zu erhöhen."
Weitere Informationen zu den Ergebnissen und Beschlüssen der Kreissynode in Wort und Bild finden Sie hier auf unserer Homepage.
text: ör-wj
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