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Datenautobahn mit Baustellen

Der erste Schritt ist geschafft: Wir sind umgezogen! Noch ist nicht alles fertig - aber wir arbeiten dran!
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Die Macht der Bilder
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Alle Fotoalben des Öffentlichkeitsreferats15.08.2009
Glocken zum Schulanfang
Beate Haude und 2999 neue i-Dötze

Genau 2999 Kinder werden nach den Sommerferien in den Wuppertaler Grundschulen eingeschult. Für Eltern und deren Töchter und Söhne ein ganz schön wichtiger Tag, wenn man bedenkt, dass ab diesem Tag das Leben der Familie mindestens ein Jahrzehnt von der Schule geprägt sein wird. Meist am Dienstag werden deshalb in ziemlich vielen Kirchen der Stadt die Glocken zum Schulanfängergottesdienst läuten.
Für die Kinder ist der Gang in eine Kirche nicht selten etwas Besonderes und Neues. Sie erfahren an diesem Tag, dass es nicht nur in der Schule Neues zu entdecken gibt: Gemeinschaft gestalten, miteinander feiern, voneinander lernen – und auch die Regeln, die es dazu braucht: Schweigen, wenn ein anderes Kind spricht, still werden vor Gott und den anderen, gemeinsam etwas singen oder sprechen. In den Schulanfängergottesdiensten erbitten wir Gotten Segen für den neuen Lebensabschnitt von Eltern und Kindern Hier wie da sind die Eltern dabei Vorbild.
In meinen vielen Jahren Schulgottesdienst habe ich gemerkt: Eltern, die sich auf das Neue mit Neugier und Sensibilität einlassen, haben fast immer auch neugierige und sensible Kinder.
Übrigens: rund 40% aller Wuppertaler gehören rechtlich gesehen keiner Religionsgemeinschaft an. Statistisch sind damit allerdings auch muslimische Einwohner gemeint, die natürlich nicht religionslos sind. Für alle Menschen, die keiner christlichen Religion angehören, stellt sich aber die Frage, wie sie denn mit den Schulanfängergottesdiensten umgehen. Antwort aus evangelischer Sicht: Alle, alle sind herzlich eingeladen! In unseren Schulgottesdiensten ticken die Uhren noch mal anders als sonntags. Unsere Pfarrerinnen und Pfarrer wissen, dass nicht jeder, der in den Schulgottesdienst kommt, evangelisch oder katholisch ist. Deshalb gestalten sie ihre Gottesdienst an diesem Tag zwar getreu der biblischen Worte und Werte, aber doch auch so, dass niemand abgewiesen wird, der zwar Gott sucht, aber auf anderen Wegen. Übrigens: Da jeder Gottesdienst öffentlich ist, spricht eigentlich nichts dagegen, dass Sie, auch wenn Sie gerade kein Kind einschulen, einfach vorbei kommen und mitfeiern. Alle Termine finden Sie auf www.evangelisch-wuppertal.de
Beate Haude ist Schulreferentin im Kirchenkreis Wuppertal
















