Wussten Sie schon...
Datenautobahn mit Baustellen

Der erste Schritt ist geschafft: Wir sind umgezogen! Noch ist nicht alles fertig - aber wir arbeiten dran!
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Die Macht der Bilder
Bildersturm: Manche Bilder werden richtig scharf, wenn man sie direkt mit dem Cursor anklickt.
Probieren sie es links: Toll - woll?!
Aber: Das klappt nicht bei allen Bildern...nur wenn wir wollen!

Wussten Sie schon...
Fotoalbum wird zur Diashow
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Alle Fotoalben des ÖffentlichkeitsreferatsHerbstsynode 2009
Die 4. Tagung der 2. Synode des Kirchenkreises Wuppertal trat am 13. + 14.11. in Nächstebreck zusammen.
Am Anfang stand ein Abendmahlsgottesdienst, den der Pfarrer der Friedhofskirche und langjährige Superintendent des Kirchenkreises Elberfeld, Andreas Knorr, zu einem Vers aus dem Buch Nehemia hielt: ´Den Feinden entfiel der Mut, denn sie merkten, dass dies Werk von Gott sei.´ Knorr entwickelte die Geschichte des frommen Politikers Nehemia, der zwar eine Mauer baute aber seinem Volk damit zu Sicherheit und Bestätigung verhalf. Knorr sparte nicht mit aktuellen Bezügen: Nehemia als Politiker mit Gesinnung, der auf ihm zustehende Diäten zugunsten anderer verzichtete, suche heute Nachahmer. Und sein Einsatz zur Profilierung des Judentums dränge nach der Frage der Erkennbarkeit unseres Profils als Kirche heute. Zudem könnten wir heute auch vom Scheitern Nehemias lernen: "Menschen können und dürfen scheitern, denn Gott hat eine Sympathie für Gescheiterte" sagte Knorr auch mit Hinweis auf den tragischen Tod von Robert Enke.
Grußworte von Stadtdechant Dr. Bruno Kurth für die Katholischen Geschwister und Abe Matlou von der Partnerjugendorganisation ‚Youth Alive Ministries’ in Soweto, Südafrika, öffneten den Horizont der Synodalen.
Manfred Rekowski hatte seinen Superintendentenbericht unter die Überschrift ‚Unsere Kirche zwischen Umbruch, Abbruch und Aufbruch’ gestellt und bat die Synodalen, notwendige, auch schmerzhafte, Entscheidungen wirklich zu treffen: „Entscheidungsvermeidung ist keine Lösung …denn sie hat Nebenwirkungen und die sind auch nicht schmerzfrei.“ Kritisch fragte er: „Haben wir ausreichend Zeit dafür, uns zu besinnen auf den, an den wir glauben und auf das, wofür wir eintreten?“ Angesichts zusammenbrechender Strukturen stellte er fest: „Wenn wir Gottesdienst feiern sind wir Kirche im Aufbruch; nicht erst dann, wenn wir in die Hände spucken und innovativ werden.“ Rekowski sparte weder mit Kritik noch mit Selbstkritik: „Wir haben ein Leitungsproblem – oder: von der vergeblichen Suche nach dem roten Faden“ war ein Kapitel überschrieben. Innerkirchlich forderte er eine neue Kultur des kollegialen und geschwisterlichen Austauschs, der zur gegenseitigen Korrektur anleite. Im Kapitel ‚Projekte, die aus dem Rahmen fallen’ und anstoßend wirken’ griff Rekowski das gerade zu Ende gegangene Festival der Stimmen auf, mit dem „Singen, Musik und die Beiträge der evangelischen Kirche zum Singen und zur Musik…zum Stadtgespräch geworden sind.“ Seine persönliche Bilanz zum Festival war knapp und klar: „Manches war unbeschreiblich, man muss es erlebt haben.“
Es folgte eine lebhafte Diskussion, die geprägt war von der Zustimmung der Synodalen zu den Themen und Thesen des Berichts.
Anschließend absolvierte die Synode mit viel Engagement und Routine das Arbeitsprogramm:
Den von der ‚Finanzsynode’ gut vorbereiteten Vorlagen zu den Finanzangelegenheiten des Kirchenkreises wurden zugestimmt.
Der Zwischenbericht zur ‚Rahmenkonzeption für den pastoralen Dienst’ mit den Beispielen zur Pfarrstellenentwicklung und zu den Bemühungen einzelner Gemeinden , bei frei werdenden Stellen mit Kreativität und Engagement neue Wege trotz Reduzierung zu gehen, wurde zur Kenntnis genommen.
Gut begründete Anträge an die Landessynode, z.B. zur Veränderung des Verbandsgesetzes, wurden aufgrund der unterschiedlichen Erfahrungen in den Gemeinden kontrovers diskutiert aber mit großer Mehrheit beschlossen. Zur Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzwesens wurden die Ziele grundsätzlich begrüßt, aber aufgrund der Mängel und Schwächen bisher eine Überprüfung des Prozesses beantragt. Zudem wird in dem Antrag die Kirchenleitung beauftragt, mit dem Landeskirchenamt als Pilotprojekt bei der Einführung der neuen Buchführung voranzugehen.
Einzig der Antrag des Synodalen Martin Schmitz zur Prüfung der Umsetzung des vormaligen Synodenbeschlusses zur Umstrukturierung der Jugendarbeit fand keine Zustimmung. Zwar regten Synodale an, die aktuellen Zuordnungsprobleme bald zu klären, doch fand die generelle Linie des KSV in der Umsetzung des Beschlusses durch Beteiligung des Diakonischen Werks und der Etablierung der Jugendkirchenarbeit bei Beibehaltung der Grundfunktionen des Jugendreferates die breite Zustimmung der Synode.
Bei den anstehenden Wahlen wurden unter anderem auch zwei stellvertretende Mitglieder des Kreissynodalvorstands gewählt:
Mit Antonia Dicken-Begrich und Christiane Kocherscheidt-Mangelsdorf wurden zwei Frauen im ersten Wahlgang gewählt.
Am Schluss galt es Abschied zu nehmen: Neben den Pfarrern Knorr und Türk wurden auch die Synodale Ruth Kotthaus und die Verwaltungsmitarbeiterin Frau Theissen aufgrund des Erreichens der Altersgrenze verabschiedet. Und die Synode musste von einer ‚Institution’ Abschied nehmen: Wilhelm Köhler, der bisherige ‚Alterspräsident’ verabschiedete sich mit Augenzwinkern von den Synodalen: „Ich brauche keine seelsorgliche Betreuung. Ich kenne den Termin meines Ausscheidens seit Jahrzehnten!“ Die Synode dankte den Verabschiedeten mit ‚Standing Ovations’ und langem Beifall.
Alle ‚Ergebnisse und Beschlüsse’ finden Sie demnächst im Wortlaut als pdfs im Downloadbereich.
Impressionen von der Synode in unserem Fotoalbum...
Beschlüsse und Ergebnisse
- TOP 05.2 Wahlen Ergebnisse
- TOP 06.2 Beschluss Antrag Schmitz
- TOP 06.3 Beschluss Aenderung Verbandsgesetz (Antrag LS)
- TOP 06.4 Beschluss Einfuehrung NKF (Antrag_LS)
Die Vorlagen 05.3.1; 05.3.2; 05.3.3; 05.3.4 (Finanzen) wurden einstimmig angenommen (siehe unten)
Zeitnah nach der Synode finden Sie hier alle Resultate, Beschlüsse und Ergebnisse im Wortlaut.
Abstimmungsergebnisse ohne Gewähr - Es gelten die die Zahlen im Synodenprotokoll!
Bericht des Superintendenten
Vor der Synode finden Sie hier nur die Anlagen zum Superintendentenbericht.
Der Bericht des Superintendenten wurde in diesem Jahr am Samstag Morgen gehalten..
Synodalberichte
- TOP 02 Synodalberichte Teil 1
- TOP 02 Synodalberichte Teil 2
- TOP 02 Synodalberichte Teil 3
- TOP 02 Synodalberichte Teil 4
In diesem Jahr berichten die Referate und Einrichtungen (Teil 1), Kooperationspartner (Teil 2), Arbeitskreise (Teil 3) und Synodalbeauftragungen (Teil 4).
Tagungsunterlagen
- Einladung
- TOP 05.2 Wahlen
- TOP 05.3.1 Jahresrechnung 2009
- TOP 05.3.2 Haushalt 2010
- TOP 05.3.3 Jahresabschluß 2008
- TOP 05.3.4 Kreiskirchliche Kollekten 2010
- TOP 06.1 Antrag: Errichtung einer Pfarrstelle
- TOP 06.2 Antrag M.Schmitz
- TOP 06.3 Antrag: Aenderung Verbandsgesetz
- TOP 06.4 Antrag: Einfuehrung NKF
Die den Synodalen per Post zugeschickten Dokumente finden Sie hier.
Tischvorlagen
Diese Dokumente werden zur Tagung der Synode vorgelegt.

















