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Datenautobahn mit Baustellen

Der erste Schritt ist geschafft: Wir sind umgezogen! Noch ist nicht alles fertig - aber wir arbeiten dran!
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Die Macht der Bilder
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ÖkumenischeWeihnacht
Das wahre Licht kam in die Welt
Ökumenische Weihnachtsbotschaft in der Westdeutschen Zeitung vom 24.12.2009
In manchen Wuppertaler Krippen steht in diesen Tagen ein besonderes Kerzenlicht. Wuppertaler Pfadfinder haben die Flamme dieser Kerzen aus Köln. Via Wien kam das Licht direkt aus der Geburtskirche Jesu Christi in Bethlehem, es ist das Friedenslicht aus Bethlehem. Es erinnert an das Licht, das Christus ist.
Es führt uns aber auch vor Augen, dass diesem Licht Vieles entgegensteht. Gerade in diesen Tagen, wo die Sehnsucht nach Frieden lebendiger scheint als sonst, herrscht im Geburtsland Jesu immer noch nicht wirklich Frieden. Und in Afghanistan werden deutsche Soldaten vielleicht inmitten kriegerischer Auseinandersetzungen Kerzen entzünden, die für eine ganz andere Wirklichkeit stehen als die, die sie erleben. Weihnachten ist in dieser Welt seit über 2000 Jahren ein Fest, dessen Botschaft widersprochen wird durch uns Menschen und durch die von uns geschaffenen realen Verhältnisse. Das Johannesevangelium drückt diesen Widerspruch so aus: „Das wahre Licht kam in die Welt … aber die Welt erkannte ihn nicht.“ Annahme verweigert. Das ist eine Erfahrung Jesu, dessen Geburt wir als Christen feiern, zeit seines Lebens. Dafür stand am Ende seines Lebens das Holz des Kreuzes, so gesehen die Fortsetzung des Holzes der Krippe – bekanntlich eine Notlösung, weil in der Herberge bei den Menschen kein Platz war für die hochschwangere Maria und Josef.
Das Licht von Bethlehem feiern wir dennoch mit gutem Grund. Als Christen wissen wir, dass es durch das österliche Licht bekräftigt ist. Gottes Initiative zum Heil der Menschen, die in der Menschwerdung seines Sohnes ihren Höhepunkt findet, wirkt in dieser Welt. Sie wirkt nicht wie ein Licht, das den Menschen gegen seinen Willen überwältigt und blendet, nicht als wunderschöne Verzauberung der Welt. Das wären alles Blendlichter. Sie wirkt als Licht, das unsere Freiheit anspricht, unsere Nachdenklichkeit und Aufmerksamkeit, letztlich unseren Glauben ruft. In den Menschen, die die Strahlen von Gottes Heil durch Christus aufnehmen, bewirkt es Freude, Frieden und Zuversicht – inmitten mancher Dunkelheiten und gegen mancherlei Gejammer. Solche Menschen können selber Licht bringen, das die Welt und unsere Stadt braucht.
Liebe Leserinnen und Leser der WESTDEUTSCHEN ZEITUNG, wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und nicht nur in diesen Tagen die Erfahrung, dass das Licht Christi in ihr Leben strahlt, auch im kommenden Neuen Jahr!
Pfr. Dr. Bruno Kurth Manfred Rekowski
Stadtdechant Superintendent

















